Batterielexikon

Batterien Lenz | Lexikon, Glossar, Almanach der Mobilen Energie | Handel mit Batterien, Akkus, Ladegeräten, Taschenlampen, Meldetechnik und Sicherheitstechnik.

Almanach der Mobilen Energie

Alles was man über Mobile Energie wissen kann

 



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A

A.N.S.I.
American National Standards Institute

Abschaltung, spannungs- und temperaturabhängige (VTCO)
Methode zum Schalten des Ladestroms einer Batterie von Schnellstladung auf Spitzenladung durch eine Steuerschaltung im Ladegerät, die entweder durch die Batteriespannung oder durch die Batterietemperatur aktiviert wird.

AB5
Eine Metalllegierung (z. B. LaNi5), die einer umkehrbaren Wasserstoff- Absorption/ Desorption- Reaktion unterzogen werden kann, wenn die Batterie geladen oder entladen wird.

Abschaltspannung Die Batteriespannung, mit der die Entladung beendet wird. Die Abschaltspannung wird vom Batterie-Hersteller angegeben und ist im allgemeinen von der Entladungsrate abhängig. Siehe auch Endspannung

Abschlammen
Chemischer Prozess, der sich beim Entlade- und Ladebetrieb auf den positiven Platten vollzieht und zu irreversiblem Verlust von positiver Masse führt.

Abstreichen
Die Methode zum Entfernen von überschüssiger Paste von Rahmen, Fahne und Füssen einer pastierten Platte.

Absorption
Die Aufnahme oder Retention eines Materials von einem anderen Material durch chemische oder Molekülwirkung.

AGM
Englische Abkürzung für Absorbant Glass Matt. Es handelt sich um ein Vlies aus Mikroglasfasern, das zur Festlegung der Schwefelsäure in Bleiakkumulatoren dient.

AGM-Batterie
Siehe Wartungsfreie Batterie mit festgelegtem Elektrolyten.

Akku-Pack
Speziell geformte Nickel-Metallhydrid-Akkus für Camcorder, mobile und schnurlose Telefone und Laptops.

Akkumulator
(accumulare [latein.] = speichern). Eine elektrochemische Einrichtung, die elektrische Energie durch Umwandlung in chemische Energie speichern und durch Rückumwandlung wieder abgeben kann. Siehe auch Sekundärbatterie.

Aktive Masse
Siehe Masse, aktive

ALKALINE
englischer Ausdruck für Alkali-Mangan-Batterien. Hierbei handelt es sich um einen besonders leistungsfähigen Batterietyp, der zudem frei von Quecksilber und Cadmium ist.

Alkalische Batterie
Batterie, in der wässrige alkalische Lösung als Elektrolyt verwendet wird. Die häufigste Anwendung sind Mangandioxid-Zink-Primärzellen mit Kaliumhydroxid als Elektrolyt. Weiterhin die wieder aufladbaren Typen NiCd bzw. NiMH.

Alterung
Permanenter Verlust von Kapazität, der infolge von wiederholtem Gebrauch oder zeitbedingt auftritt.

Ampère [A]
Grundeinheit der elektrischen Stromstärke.

Ampèrestunden [Ah] Produkt aus der Stromstärke (gemessen in Ampère) und der Zeitdauer (in Stunden) des Stromflusses. In Ampèrestunden wird gewöhnlich die Elektrizitätsmenge (Kapazität) einer Batterie oder Zelle angegeben. Die Kurzbezeichnung ist Ah.

Anfangsspannung
Die Anfangsspannung einer Batterie ist die Arbeitsspannung bei Beginn einer Entladung. Gewöhnlich erfolgt die Messung, nachdem der Strom solange geflossen ist, dass die Spannung praktisch konstant bleibt, z.B. nach 10 % Verbrauch bei einer zuvor vollgeladenen Zelle.

Anfangstemperatur
Die Temperatur des Elektrolyten eines Akkumulators zu Beginn einer Entladung oder Ladung.

Anode
Die positive Elektrode, bei der in flüssiger Lösung Oxidationsvorgänge stattfinden, d.h. die Anionen (negativ geladene Ionen) werden entladen (Elektronenverlust). In Sekundärzellen kann jede der beiden Elektroden zur Anode werden, je nach der Richtung des Stromflusses. Die negative Elektrode ist dann die Anode bei Entladung.

Anschlusskabel
Ein biegsames Kabel für die elektrische Verbindung zwischen der Batterie und dem Verbraucher oder dem Ladegerät.

Antriebsbatterie
Ein Akkumulator, der für den Antrieb von Elektrofahrzeugen konstruiert worden ist.

Arbeitskapazität (Energie)
Die Arbeitskapazität einer Zelle oder einer Batterie ist die entladbare elektrische Energie in Wattstunden [Wh] bei dem Akkumulator mit mittlerer Entladespannung und korrigiert auf Tnom. Siehe Energie, siehe Temperatur, nominelle

Arbeitsspannung
Die Arbeitsspannung einer Zelle oder Batterie stellt sich an ihren elektrischen Anschlüssen ein, sobald ein Verbraucher angeschlossen ist; sie ist kleiner als die Nennspannung.

Ausfall
Zustand, in dem eine Batterie nicht mehr zufriedenstellend arbeiten kann. Es gibt verschiedene Ausfallarten.

Ausfall, permanenter
Zustand, in dem die Zelle oder Batterie nicht mehr auf zufriedenstellendes Leistungsverhalten zurückgeführt werden kann.

Ausfall, reversibler
Ausfallzustand, der mit Hilfe bestimmter elektrischer Prozeduren oder durch Rekonditionierung behoben werden kann.

Ausgangsspannung
Die Spannung, die am Gerätausgang gemessen werden kann. Unter Umständen ist diese Spannung größer als die Nennspannung.

Ausgleichsladung
Eine Ausgleichsladung ist eine für das Gewährleisten von Vollladung verlängerte Ladung mit bis zu 20 % Überladung. Eine Ausgleichsladung wird nach einer Tiefentladung bzw. nach wiederholtem ungenügendem Laden durchgeführt.

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B

Bariumsulfat
Dient als Zuschlagsstoff für negative Bleimassen. Barium ist ein anorganisches Element (BaSO4).

Barton-Reaktor
Siehe Bartonoxid

Bartonoxid
Diese Art von Bleioxyd wird durch Zerstäubung von flüssigem Blei (Barton Reaktor) erzeugt. Dabei bilden sich feinste, meist kugelföfmige Gebilde, die zur Herstellung der aktiven Bleimasse dienen.

Batterie
Eine oder mehrere galvanische (elektrochemische) Zellen, die elektrisch zu einer Einheit zusammengeschaltet sind und Einrichtungen für externe elektrische Verbindungen besitzen.

Batterie, alkalische
Siehe alkalische Batterie

Batterie, gefüllt und geladen (gug)
Gebrauchsfertige, geladene und mit Elektrolyt gefüllte Bleibatterie.

Batterie, ungefüllt und geladen (uug)
Trocken vorgeladene Bleibatterie, die durch Einfüllen von Schwefelsäure der Dichte r = 1,28 g/cm3 aktiviert wird.

Batterie für Schnellstladung
Geschlossene Nickel-Cadmium-Batterie, die für Schnellstladung ausgelegt ist und ein geeignetes Signal abgibt, das zum Beenden der Schnellstladung benutzt werden kann, ohne dass Beschädigung der Batterie erfolgt. Siehe Nickel-Cadmium-Batterie.

Batterie, wartungsfreie
Batterie, in die unter normalen Nutzungsbedingungen kein Wasser nachgefüllt werden muss. Der Begriff wird häufig für geschlossene Gasverzehrbatterien (Gel-, Vliesfestlegung des Elektrolyten) benutzt. Siehe auch Wartungsfreie Batterie mit festgelegtem Elektrolyten.

Batterie, wieder aufladbar
Siehe Sekundärbatterie

Batteriegehäuse
Batteriekasten, in dem die Plattenblöcke, die Verbinder, sowie der Elektrolyt untergebracht sind.

Batterieprüfung
Dieser Begriff beschreibt die Ermittlung des Ladezustandes und des Elektrolytniveaus von Bleibatterien mit flüssigem Elektrolyten. Erstere wird über die Ermittlung der Säuredichte bestimmt.

Becher
Metallische Außenhülle einer Primär- oder Sekundärzelle

Belastbarkeit
Beschreibt den Strom in Ampere, mit dem eine vollgeladene Batterie über einen definierten Zeitraum, bei einer definierten Temperatur, ohne Unterschreitung einer vorgegebenen Grenzspannung belastet werden kann.

Betriebsspannung
Siehe Arbeitsspannung

Blei (Pb)
Chemisches Element, gehört zu den Schwermetallen (spezifisches Gewicht 11,341 g/cm3, Schmelzpunkt 327,5°C). Es wird in Form von zwei- bzw. vierwertigen Verbindungen (PbSO4 bzw. PbO2) und als poröser Bleischwamm für aktive Massen, als auch für das Gitter (Trägermaterial der aktiven Masse z.B. Blei-Antiom- bzw. Blei-Kalzium-Legierung) verwendet.

Bleibatterie
Ein Akkumulator, in dem die Elektroden zum größten Teil aus Blei gefertigt werden. Der Elektrolyt besteht aus einer verdünnten Schwefelsäure.

Bleidioxid
Vierwertiges Bleioxid (PbO2), das elektrochemisch während der Formation erzeugt wird, und die aktive Masse der positiven Bleielektrode bildet. Farbe: Schwarzbraun.

Bleioxid (Litharge)
Ein zweiwertiges Bleioxid (PbO), welches in zwei Modifikationen vorliegen kann: die orthorombische, gelbe Hochtemperaturmodifikation und die tetragonale, rote Modifikation. Es wird zur Herstellung der aktiven Bleimassen verwendet.

Blei-Kalzium-Legierung
Kalzium ist ein Metall, das als Legierungsmetall für Gitter (Elektrode) verwendet wird. Kalzium hat den Vorteil, das es edler ist als beispielsweise Antimon und die Wasserzersetzung in der Batterie dadurch sehr niedrig ist. Diese Legierung wird bei absolut wartungsfreien Bleibatterien eingesetzt. Der typische Kalzium-Anteil beträgt ca. 0,08 %.
Siehe auch Antimon.

Bleischwamm
Hoch poröses Blei mit sehr hoher schwammartiger Oberfläche, das in der negativen Elektrode zu finden ist.

Bleisulfat (PbSO4)
Chemische Verbindung, die an den Plus- und Minusplatten einer Bleibatterie beim Entladen der Batterie gebildet wird. Sie entsteht durch die chemische Reaktion von Schwefelsäure mit dem Bleidioxid der positiven Elektrode bzw. dem metallischen Blei der negativen Elektrode. Durch Laden der Batterie ist diese chemische Verbindung wieder reversibel.

Bleisulfat, tetrabasisch
Chemische Formel 4 PbO·PbSO4 Grosse, prismatische Kristalle (Æ ca. 2-5 µm, Länge ca. 10-100 µm), die sich gestaltgleich bei der Formation in PbO2 umwandeln. Siehe auch Curing, Siehe auch Formation.

Bleisulfat, tribasisch
Chemische Formel 3 PbO·PbSO4·H2O. Es bildet sich beim Mischen der aktiven Masse aus Bleioxid + Säure + Wasser bei Temperaturen unterhalb von 60 °C und besteht aus schuppenförmigen Kristalliten von ca. 1 µm Durchmesser.

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C

C
Nennkapazität der Zelle oder Batterie. Der Lade- und Entladestrom einer Zelle wird oft als ein Vielfaches von C beschrieben. (Beispiel: Der 0,1 C-Strom für eine Zelle mit Nennkapazität 1,4 Ah beträgt 140 mA.). Siehe auch Kapazität.

Cadmium
Chemisches Element (Cd), gehört zu den Schwermetallen. In der Batterietechnik werden Cadmium, Cadmiumoxide und Cadmiumhydroxid in den Cadmium-Elektroden der Nickel-Cadmium-Akkumulatoren und in Normalelementen verwendet.

Cadmiumelektrode
Eine dritte Elektrode, die als Referenzelektrode die Bestimmung der Einzelpotenziale der positiven bzw. negativen Elektroden in Bleizellen erlaubt.

COS
Engl. Cast On Strap = Fahnenanguß der einzelnen Platten. Ist der Herstellprozess des Plattensatzes und dient zur Verbindung mehrerer gleichnamiger Elektroden zur Erhöhung der Kapazität in der Batterie.

Cadmiumhydroxid Aktive Masse in der negativen Elektrode von Nickel-Cadmium-Zellen.

Coin cells
Im Deutschen auch Knopfzellen, im Format von Münzen. Coin Cells enthalten stets Lithium Systeme. Ihr kleinster Durchmesser beginnt bei 10 mm, ihr größter Durchmesser endet mit 30 mm. Die Höhenmaße der Coin Cells liegen zwischen 1,2 und 5,4 mm.

Coulomb
Die Elektrizitätsmenge, die von einem eine Sekunde anhaltenden Strom von einem Ampere transportiert wird.

Curing (Reifung)
Produktionsschritt nach dem Pastieren. Die Gitterplatten werden in einem sogenannten "Curing Oven" (Reifekammer) einem chemischen Prozess unterzogen. In diesem chemischen Prozess wird das Restblei zu Bleioxyd umgewandelt. Die Ausbildung der Übergangsstruktur Masse / Gitter hergestellt. Die Platten werden getrocknet und die Kristallform festgelegt. In Abhängigkeit der Temperaturführung des Curing-Prozesses kann auch eine Umwandlung von tri- in tetrabasiches Bleisulfat erfolgen.

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D

Dauertest
Ein Test, bei dem eine Batterie ohne Unterbrechung bis zu einer vorgeschriebenen Endspannung entladen wird.

Deckel
Ein Bauteil zum Abschliessen eines Batteriegehäuses.

Dendriten-Bildung
Effekt bei Blei-Akkumulatoren, wobei eines Bleifadens bei Tiefentladung durch ein Loch, einen Riss oder eine grosse Pore eines Separators wächst, der zum Kurzschluss einer Zelle führen kann.

Desorption
Das Gegenteil von Absorption, durch die das von einem Medium oder anderem Material zurückgehaltene Material freigegeben wird.

Dichte, Nenn- (Spezifisches Gewicht des Elektrolyten)
Die Nenndichte des Elektrolyten ist ein vom Hersteller spezifizierter Wert bei einer Nenntemperatur und normalem Füllstand des Elektrolyten in der Zelle. Ein typischer Wert ist r = 1,28 g / cm3 bei 27°C

Dichtungsmasse (Vergussmasse)
Material zum Abdichten des Pols im Zelldeckel.

Destilliertes Wasser H2O Destilliertes bzw. entmineralisiertes chemisch reines Wasser zum Ausgleichen des Wasserverlustes. Der pH-Wert beträgt 5,8.

Diffusion
Treibende Kraft für den Ausgleich von Konzentrationsunterschieden im Elektrolyten.

DOD
engl. Depth Of Discharge, siehe auch Entladetiefe.

Druckguss
Verfahren zur Herstellung von Bleigittern, bei dem unter hohem Druck flüssiges Blei in eine Giessform gepresst wird.

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E

E-Verbrauch
Entlade- oder Ladungsleistung in Watt, angegeben als ein Vielfaches der in Wattstunden ausgedrückten Nennleistung einer Zelle oder einer Batterie. Z. B.: Die E/10 Leistung für eine Zelle oder Batterie mit einer Nennleistung von 14.5 Wattstunden beträgt 1.45 Wattstunden. (Ähnlich wie die Berechnungsmethode des Stromverbrauchs.)

Elektrochemisches Äquivalent
Gewicht einer Substanz, die an einer Elektrode abgelagert wird, wenn die übertragene Elektrizitätsmenge ein Coulomb beträgt.

Elektrode
bzw. die Platte besteht aus einem Trägermaterial (z.B. Blei-Antimon Legierung oder Blei Kalzium Legierung) und aus der aktiven Masse, wobei die aktive Masse der eigentliche Energiespeicher ist.

Elektrode, negative
Negative Elektrode eines Akkumulators (z.B. Pb/PbSO4 im Bleiakkumulator).

Elektrode, positive
Positive Elektrode eines Akkumulators (z.B. PbO2/PbSO4 im Bleiakkumulator).

Elektrolyt, festgelegter
Elektrolyt der als Gel oder in einem Glasvlies (AGM) festgelegt ist. Siehe auch Wartungsfreie Batterie mit festgelegtem Elektrolyten.

Elektrolytstand, normaler (Hnom)
Der normale Elektrolytstand liegt zwischen den am Batteriekasten befindlichen Min- und Max-Marken.

Elektromotorische Kraft (EMK)
Historischer Begriff für die ohne Stromfluss an den Klemmen eines Akkumulators anliegende Spannung. Siehe auch Leerlaufspannung.

Elektronen
Negativ geladene Elementarteilchen

Element, elektrochemisches
Elektrochemisches System in dem Potentialdifferenzen zwischen Elektroden (Anode und Kathode) hervorgerufen werden. (z.B. Braunstein/Zink, PbO2/Pb, Ni/Cd, NiMH, Li-ion).

Endpol
Polaritätsbezogenes Bauteil an der Batterie zur trennbaren Verbindung mit dem Verbraucher.

Endspannung
Die vorgeschriebene Spannung, mit der eine Entladung (oder Ladung, wenn Endladespannung) als komplett angesehen werden kann. Siehe auch Abschaltspannung

Energie
Die in Wattstunden ausgedrückte Arbeit, die unter spezifizierten Bedingungen bei der Entladung von einer Batterie abgegeben werden kann. Siehe auch Arbeitskapazität (Energie).

Energiedichte
In einer Batterie oder Zelle gespeicherte Energie. Sie wird entweder zur Masse (gravimetrische Energiedichte - Wattstunden pro Gramm) oder zum Volumen (volumetrische Energiedichte - Wattstunden pro Kubikzentimeter) in Beziehung gesetzt.

Entgasung
Austritt der Ladegase aus den dafür vorgesehenen Zellöffnungen (Stopfen, Ventil, Gaskanal).

Entgasungsventil, wiederverschliessbar (Sicherheitsventil)
Sicherheitsventil in der Zelle, das bei Überdruck öffnet und nach Erreichen des Normaldrucks selbsttätig wieder schliesst (z.B. Gel-, AGM-Batterie).

Entladeschlussspannung
Gibt die untere Spannungsgrenze einer Zelle oder Batterie an, bis zu welcher sie entladen werden darf. Das Unterschreiten dieser Grenzspannung (Tiefentladung) kann bei verschiedenen Batteriearten (z.B. Blei, Ni/Cd, NiMH) zur Beeinträchtigung, oder durch Umpolung, zur Zerstörung der elektrochemischen Zelle führen.

Entladespannung, mittlere (Um)
Die mittlere Entladespannung ist der Mittelwert der Entladespannung während der gesamten Entladung mit einem zugeordneten Entladestrom.

Entladestrom
Entnahmestromstärke einer Batterie. Kann absolut ausgedrückt werden (in Ampère) oder relativ (als ein Bruchteil oder ein Vielfaches der C-Stromstärke).

Entladetiefe
Die einer Batterie entnommene Kapazität dividiert durch die Nennkapazität der Batterie, ausgedrückt als ein Prozentwert (z.B. 50 % Entladetiefe bei einer Batterie mit einer Nennkapazität von 50 Ah bedeutet die Entnahme von 25 Ah).

Entladung
Entnahme von elektrischer Energie aus einer Batterie, bei der chemische Energie in elektrische umgewandelt wird.

Erhaltungsladung
Lademethode, bei der die Batterie im vollgeladenen Zustand gehalten wird, und somit stets einsatzbereit ist. Z.B. bei Überwinterung von Batterien (Motorrad, Cabrio,..) bzw. bei Batterien für Notstromaggregate.

Ersatzschaltbild
Schaltbild, das das elektrische Verhalten eines elektrochemischen Speichers mit ohmschen elektrischen Symbolen veranschaulicht.

ETN
Die Europäische Typen-Nummern wurden als Hilfsmittel zur Identifikation der Batterien sowohl für den Hersteller als auch für den Anwender entwickelt.

Eutektikum
Punkt im Zustandsdiagramm einer Legierung aus mehreren vollständig mischbaren Legierungsbestandteilen, der dadurch gekennzeichnet ist, dass die Legierung ihren niedrigsten Schmelzpunkt aufweist (z.B. Eutektikum einer Bleiantimon-Legierung: Pb : Sb = 88,9 : 11,1 mit Schmelztemperatur TEutektikum = 252 °C.)

Expander
Ein Zusatzstoff aus organischen und / oder anorganischen Komponenten (Bariumsulfat, Lignin, Russ) zur negativen Masse. Der Expander wirkt dem Schrumpfen des Bleischwamms während des Betriebs der Batterie entgegen.

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F

Fading
Langzeit-Kapazitätsverlust beim Gebrauch.

Form, Guss-
Ein Bauteil aus Gusseisen oder Stahl, in dem die gewünschte Geometrie des Gusskörpers als Hohlraum eingearbeitet ist (z.B. Gussform zur Herstellung von Bleigittern).

Formation
Elektrische Erstladung zur Umwandelung der aktiven Massen in den geladenen Zustand (z.B. PbSO4 --> Pb(-) und PbO2(+)).

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G

Galvanisches Element
Bezeichnung aus der Elektrochemie für Stromquellen. Durch elektrochemische Reaktionen wird Energie gewonnen.

Gasableitung, zentrale
Vorrichtung, um die in der Batterie entstehenden Gase zentral über einen Gaskanal im Deckel der Batterie abzuleiten. Siehe auch Entgasung

Gasen
Beim Überladen von elektrochemischen Zellen werden an der neg. Elektrode Wasserstoff bzw. an der pos. Elektrode Sauerstoff frei. Diesen Vorgang nennt man gasen.

Gel
Durch Zugabe von Kieselsäure zur Schwefelsäure wird der Elektrolyt festgelegt (er erstarrt).

Gel-Batterie
Siehe Wartungsfreie Batterie mit festgelegtem Elektrolyten.

Gereinigtes Wasser
Destilliertes bzw. entmineralisiertes Wasser zum Ausgleichen des Wasserverlustes bei nicht wartungsfreien Batterien.

Gießen
Herstellung eines Batteriebauteils (z.B. Gitter) durch Eingiessen einer flüssigen Bleilegierung in eine Gussform.

Gitter
Träger der aktiven Massen in einer elektrochemischen Zelle.

Gitterplatte
Ein mit aktiver Masse pastiertes Gitter in einer elektrochemischen Zelle.

Gitterwachstum
Durch Korrosion kommt es zum "Gitterwachsen" (Verformung) der positiven Gitterplatten.

Gleichstrom
Strom, dessen Polarität zeitlich unverändert bleibt (z.B. Strom aus einer elektrochemischen Stromquelle).

Gravimetrische Energiedichte
Das Verhältnis zwischen der Energieabgabe einer Zelle oder Batterie und ihrem Gewicht (Wh/kg). Dieser Bezeichnung wird abwechselnd mit dem Begriff Sonderenergie verwendet.

Grenzspannung, Lade-
Ladespannung, bei der parasitäre Zellreaktionen (z.B. Wasserstoffentwicklung). Sie darf über längere Zeit nicht überschritten werden.

Grenzstrom
Der höchste Stromverbrauch, unter dem die spezielle Batterie unter ständiger Stromentnahme genügend funktioniert. Die Leistung basiert auf jener Verbrauchsrate, welche die Betriebsspannung auf 1.1 Volt reduziert.

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H

Haltbarkeit
Verhalten eines Akkumulators, das bei elektrischen oder physikalischen Dauerbeanspruchungen im Labor geprüft wird. Die Tests beinhalten z.B. das Laden und Entladen bzw. das Überladen von Batterien oder Zellen.

Heavy Duty (Bleibatterien)
Dieser Batterietyp ist auf hohe Zyklenfestigkeit und Rüttelfestigkeit ausgelegt und findet besonders im Nutzfahrzeug-, Bau- und Landmaschinenbereich Anwendung. Siehe auch Rüttelfestigkeit

Hertz
Die Standardeinheit einer Frequenz. Die Frequenz eines kompletten Zyklus pro Sekunde ist eine Frequenz von einem Hertz.

High-Drain-Knopfzellen
Werden aufgrund ihres geringen Innenwiderstandes und ihrer hohen Belastbarkeit für Multifunktionsuhren eingesetzt z.B. Digital-Uhren mit Zusatzfunktionen wie Weckruf und Beleuchtung.

Hochstromentladung
Entadung mit einer Stromstärke über 5 C.

Hochstromladung
Ladung mit einer Stromstärke gleich oder über 1 C.

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I

I.E.C.
International Electrochemical Commission.

Impedanz
Scheinwiderstand eines Wechselstromkreises gegen Strom; zusammengesetzt aus Reaktanz und ohmschen Widerstand.

Inbetriebsetzung
Siehe Konditionierung.

Inbetriebsetzungsladung
Die Inbetriebsetzungsladung ist der erste Ladeprozess, nachdem der Elektrolyt in eine trocken vorgeladene Batterie eingefüllt worden ist, um die Zelle oder die Batterie auf volle Anfangskapazität zu bringen.

Industriebatterie
Dienen zur Versorgung von großen elektrischen Verbrauchern z.B. Gabelstapler Notstrom – und USV–Anlagen. Innenwiderstand, effektiver
Der Innenwiderstand einer Batterie setzt sich aus einem ohmschen Widerstand und einem elektrochemischen Widerstand zusammen und ist ein Widerstand, der sich durch Abfall der Batteriespannung proportional zum Entladestrom messen läßt. Der Innenwiderstand ist von sehr vielen Faktoren abhängig (z.B. Temperatur, Stromstärke, Säuredichte, Alter der Batterie, Gitter-legierung,...)

Innere Impedanz
Der von einem Stromkreiselement (Zelle oder Batterie) einem Wechselstromfluss (Ws) von bestimmter Frequenz entgegengesetzte Widerstand als Ergebnis von Widerstand, Induktion und elektrischer Kapazität.

Innerer Widerstand (IR)
Der von einem Stromkreiselement einem Gleichstromfluss (Gs) entgegengebrachte Widerstand. In einer Zelle ist der innere Widerstand die Summe der ionischen and elektronischen Widerstände der Zellenelemente.

Ion
Ionen sind elektrisch geladene Molekülteilchen, die gleich den Elektronen Träger des elektrischen Stromes sein können. Positiv geladene Ionen werden als Kationen und negativgeladene Ionen werden als Anionen bezeichnet.

IR-Abfall
Ein Spannungsabfall verbunden mit dem elektrischen Widerstand (R) einer Batterie oder eines Stromflusses (I). Der Spannungsrückgang ist das Produkt des Strom (in Ampere) und des Widerstands (in Ohm).

Isolationswiderstand
Der Isolationswiderstand ist der Widerstand zwischen einer Zelle oder der Batterie und einer Masse/Erde (Fahrzeugkarosserie, Rumpf).

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J

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K

Kälteprüfstrom
Der Kälteprüfstrom ist der vom Hersteller angegebene Entladestrom Icc, der von einer Batterie bei -18 °C und einer Mindestspannung von Ui=7,5 V für die Dauer von 10 Sekunden abgegeben wird. Das Prüfverfahren wird in der EN (European Norm) beschrieben.

Kaliumhydroxid
Chemische Verbindung, die - mit Wasser vermischt - der Elektrolyt (Kalilauge) in Nickel-Cadmium- und Alkali-Mangan-Zellen ist. Siehe auch Nickel-Cadmium-Batterie.

Kapazität
Die verfügbare Elektrizitätsmenge einer Batterie oder Zelle, gemessen in Ampèrestunden. Die Kapazität hängt von der Batterietemperatur und dem Entladestrom ab. Deshalb muss neben der Kapazitätangabe auch eine Angabe über Entladestrom und Temperatur erfolgen (z.B. Kaltstartkapazität in Sekunden bei Kälteprüfstrom und -18 °C).

Kapazität, Nenn-
Ist die Kapazität, die unter bestimmten Bedingungen ermittelt wird. Die Nennnkapazität einer Starterbatterie ist auf eine 20 stündige Entladung (K20) genormt. Langzeitbatterien (Traktionsbatterien) sind auf eine 5 stündige Entladung (K5) genormt.

Kapazität, Rest-
Die bei Entladung mit Nennstrom aus einer Batterie mit unbestimmten Ladezustand (z.B. nach längerer Standzeit) entnehmbare Kapazität.

Kapazität, Reserve-
Die Reservekapazität wird bei einer Entladung von 25A, einer Temperatur von 27°C und einer Entladeschlußspannung von 10,5V ermittelt. Sie wird in Minuten angegeben (z.B. RC = 66min).

Kapazität, wiedergewinnbare
Siehe Kapazitätsverlust, temporärer.

Kapazitätsrekonditionierung
Siehe Rekonditionierung.

Kapazitätsrückgang bei Wechselbelastung
Siehe Memory-Effekt.

Kapazitätsverlust, permanenter
Rückgang der Zellenkapazität gegenüber dem Wert im Neuzustand, der durch Rekonditionieren nicht zurückgewonnen werden kann. Siehe auch Ausfall.

Kapazitätsverlust, temporärer
Rückgang der Zellenkapazität, der durch Rekonditionieren der Zelle wettgemacht werden kann. Siehe auch Ausfall.

Kathode
Auf der Kathode (negative Elektrode) finden Reduktionsvorgänge statt d. h. die Kationen (positiv geladene Ionen) werden abgeschieden. (Elektronengewinn). In Sekundärzellen kann jede der beiden Elektroden zur Kathode werden, je nach der Richtung des Stromflusses. Die positive Elektrode ist bei Entladung die Kathode.

Klemme (Pol)
Siehe Endpol.

Knallgas Gasgemisch aus Wasserstoff und Sauerstoff (H2/O2-Mischung), das in einem weiten Zusammensetzungsbereich zündfähig ist. Knallgas entsteht bei der Überladung von Batteriesystemen mit wässrigem Elektrolyten.

Konditionierung
Zyklisches Laden und Entladen einer Batterie zur Sicherung des Volladezustandes bei Auslieferung. Die Konditionierung wird bei Batterien mit festgelegtem Elektrolyten auch als Inbetriebsetzung bezeichnet.

Konstante Leistungsentladung
Ein Batterie-Entladeregime, durch das sich der Strom während der Entladung erhöht, während die Batteriespannung abnimmt.

Konstante Stromentladung
Ein Batterie-Entladeregime, durch das der während der Entladung entzogene Strom konstant bleibt.

Konstante Widerstandentladung
Ein Batterie-Entladeregime, durch das der Widerstand der Geräteladung während der ganzen Entladung konstant bleibt.

Konstantspannungsladung
Lademethode, bei der sich die angelegte Spannung unabhängig vom Ladezustand der Batterie nicht wesentlich ändert. Die häufigste Lademethode für geschlossene Blei-Batterien.

Konstantstromladung
Konstantstromladung bedeutet Laden mit konstantem Ladestrom bei veränderlicher Ladespannung.

Korrosion
Die allmähliche Oxidation des metallischen Bleis im Gitter der positiven Platte zu Bleidioxid.

Kraft, elektromotorische
Siehe Elektromotorische Kraft (EMK).

Kugelmühlenstaub
Kugelmühlenstaub

Kurzschluss, äusserer
Niederohmiger elektrischer Kontakt zwischen den Batteriepolen. Kann durch starke Temperaturentwicklung an den Bauteilen zur Zerstörung der Batterie führen.

Kurzschluss, innerer
Durch Feinschlüsse (siehe auch Dendriten-Bildung und Abschlammung) können die Zellen einen inneren Kurzschluss erhalten. Dieser führt i.A. zu einer erhöhten Selbstentladung und wird durch starkes Zurückgehen der Kapazität bemerkt.

Kurzschlussstrom (SCC)
Der Ausgangswert des in einem Stromkreis mit geringfügigem Widerstand von einer Batterie erhaltenen Stroms.

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L

Ladefaktor
Verhältnis der eingeladenen zur entnommenen Energie:
Bleiakku je nach Bauart 1,05 - 1,20
NiMH 1,30 - 1,40
NiCd 1,40 - 1,50
Bei höheren Ladeströmen (C/1 und darüber) sinkt bei NiCd-Akkus der Ladefaktor auf einen Wert von 1,20 - 1,30

Ladegerät
Gerät, das einer Sekundärbatterie elektrische Energie zuführt. Eine Batterie darf nur mit Gleichstrom geladen werden.

Ladegrenzspannung
Ist jene Spannung, die eine Batterie während der Ladung nicht lange überschreiten darf.

Laden
Beim Ladevorgang wird elektrische Energie innerhalb der Batterie in chemische Energie umgewandelt.

Laden mit Ladestromsteuerung
Siehe Ladung IU-Kennlinie.

Ladeschluss-Spannung
Die Spannung, die am Ende der Ladung (vor dem Abschalten) an den Polen gemessen wird.

Ladeschluss-Strom
Der Ladeschluss-Strom ist der Strom am Ende einer IU-Ladung (Gasungsstrom).

Ladestrom
Der momentan beim Laden einer Batterie fliessende Strom. Er hängt ab vom Ladezustand, dem Ladeverfahren und der Temperatur.

Ladewirkungsgrad
Siehe Wirkungsgrad, Faradayscher Wirkungsgrad, Faradayscher.

Ladezustand
Ist die verbleibende Restkapazität der Batterie und wird in Prozent (%), bezogen auf die Nennkapazität, angegeben.

Ladung
Vorgang, bei dem ein Akkumulator aus einem äußeren Stromkreis Energie zugeführt wird, die in chemische Energie umgewandelt wird.

Ladung, I-Kennlinie
Ladung mit konstantem Strom ohne Kontrolle der Spannung. Sie ist nur sinnvoll mit kleinen Ladeströmen (z.B. C/20), da sonst unerwünschte Reaktionen (Temperaturerhöhung, Wasserverlust) eintreten. Achtung bei dieser Art der Ladung muß die Batterie überwacht werden.

Ladung, IU-Kennlinie
Bis zum Erreichen der gewissen Spannung (Grenzspannung) wird mit konstantem Strom (I-Kennlinie) geladen, danach wird auf konstant Spannungsladung umgestellt (U-Kennlinie) und der Strom sinkt ab. Durch diese Art der Ladung ist keine Überladung der Batterie möglich.

Ladung, U-Kennlinie
Ladung mit konstanter Spannung. Wird die Grenzspannung erreicht (z.B. 2,4 V pro Zelle beim Pb-Akku) wird automatisch der Strom heruntergeregelt.

Ladung, W-Kennlinie
Ladung mit Widerstandskennlinie. Der Ladestrom fällt mit steigender Ladespannung. Der Ladevorgang bei W-Kennlinie – Lader muß überwacht werden. Bei billigen Ladegeräten tritt Gasbildung mit Wasserverlust während des Nachladens auf.

Ladung, Wa-Kennlinie
Wie Ladung nach W-Kennlinie, jedoch mit automatischer Abschaltung nach Erreichen einer Grenzspannung.

Ladungsaufnahme
Beschreibt die Strommenge in Amperestunden, die eine, in einem definierten Ladungszustand befindliche Batterie, bei vorgegebener Temperatur und Ladespannung innerhalb eines festgelegten Zeitraumes aufnehmen kann. Oftmals wird ersatzweise der nach Ablauf dieses Zeitraumes fliessende Ladestrom (in Ampere) gemessen (z.B. bei Bleibatterien: Ladezustand: 50 %, Ladespannung: 14,4 V, Temperatur: 0 °C, Zeitraum: 10 min, Sollstrom nach 10 min: l 10 min ³ 4 x 0,05 C 20). In letzterem Fall spricht man auch von "Stromaufnahme".

Ladungserhaltung
Batterie wird mit Konstantspannungsladegerät bei niedriger Ladespannung im vollgeladenen Zustand gehalten (Ausgleich der Selbstentladung). Siehe auch Erhaltungsladung Ladungskontrolle
Technik für die wirksame Beendung des Ladens einer wiederaufladbaren Batterie.

Lagerlebensdauer
Die Lagerungsfähigkeit unter festgelegten Bedingungen, nach der die Batterie noch die festgesetzte Leistungsfähigkeit besitzt.

Lebensdauer
Dauer zufriedenstellender Leistung gemessen in Jahren oder nach der Anzahl der Lade-/Entlade-Zyklen.

Lebensdauer, nutzbare
Die nutzbare Lebenszeit eines Akkumulators, ausgedrückt als die Zeitspanne vor Abfall der Kapazität auf einen spezifizierten Teil des Nennwertes.

Lebensdauer, zyklische
Anzahl der Zyklen, die eine Batterie übersteht, ehe ihre Kapazität unter den noch annehmbaren Wert fällt. Siehe auch Zyklenfestigkeit.

Leclanché-Zelle
Kohle-Zink-Primärzelle.

Leerlaufspannung
Die Leerlaufspannung ist die Spannung eines Akkumulators ohne externen Verbraucher (stromlos). Sie ist i.d.R. höher als die Nennspannung.

Legierung
Ein Gemisch aus mehreren Metallen oder einem Metall und einem Nichtmetall.

Leistungsrückhalt (oder Ladungsrückhalt)
Der von einer Batterie unter bestimmten Entladebedingungen erhältliche Teil der vollen Leistung, nachdem sie eine zeitlang gespeichert wurde.

Lignin
Allgemeine Bezeichnung für den Nichtzellulose-Holzanteil (Ligninsulfonsäure oder desulfonierte Ligninsulfonsäure). Er ist der Hauptbestandteil der Zuschlagsstoffe für negative Bleimassen mit einem Anteil von =1 %. Er wird beispielsweise unter dem Namen Vanisperse gehandelt.

Lithium-Ion-Batterie (resp. LiO, resp. Swing-Batterie)
Akkumulatorentyp, der eine hohe gravimetrische und volumetrische Energiedichte aufweist. Die Zellspannung (Leerlaufspannung) ist abhängig von der Elektrodenpaarung und hat z.B. bei der Kombination Li2MnO2 / C einen Wert von 3 V oder 4 V, je nach Art des verwendeten Braunsteins. Dadurch empfiehlt sich dieses System für Anwendungen wie Mobiltelefone, Videokameras oder als Grossbatterie für Elektrofahrzeuge. Die Anode besteht aus Grafit. Beim Aufladen wird Lithium aus dem Li2MnO2 in Ionenform in ein Kohlenstoffgitter der Negativen eingelagert und beim entladen wieder abgegeben. Die Li-Ionen "swingen" praktisch zwischen den Elektroden hin und her. Deshalb wird die Li-Ionen-Batterie auch oft als Swing-Batterie bezeichnet.

Low-Drain-Knopfzellen
Eignen sich besonders für Analog-Uhren und einfachen Digital-Uhren. Sie bieten hohe Auslaufsicherheit und können aber aufgrund ihres hohen Innenwiderstandes keine Multifunktionsuhren speisen.

Lunker
Gussfehler in Form von Löchern, Hohlräumen oder Vertiefungen an Guss-Stücken.

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M

Maschinengiessen
Ein voll- oder halbautomatisches Giessverfahren für Gitter oder Kleinteile.

Masse, aktive
Das Material in den Elektroden, das an den Lade- und Entladereaktionen teilnimmt. In der Nickel-Cadmium-Zelle werden Nickelhydroxid und Cadmiumhydroxid als aktive Massen bei den positiven bzw. negativen Elektroden benutzt. In der Bleizelle sind Bleidioxid und Bleischwamm die aktiven Massen bei den positiven und negativen Elektroden. Die als Elektrolyt dienende Schwefelsäure in einer Bleizelle kann ebenfalls als eine aktive Masse betrachtet werden, da sie an der Zellenreaktion teilnimmt.

Memory-Effekt
Werden Nickel-Cadmium-Batterien wieder aufgeladen, bevor sie vollständig entladen sind, können sich auf ihrer negativen Elektrode Cadmiumkristalle bilden. Dadurch entsteht, völlig unerwünscht, eine zweite Entladestufe. Die Batterie speichert diese Stufe als Entladestufe für den nächsten Zyklus in ihrem Gedächtnis ("memory"), obwohl ´darunter´ noch Kapazität verfügbar ist. Beim nächsten Entladevorgang erinnert sich die Batterie nur noch an diese, reduzierte Kapazität. Folgen weitere unvollständige Entladezyklen, schaukelt sich der Prozess immer weiter hoch, die Leistungsfähigkeit der Batterie nimmt immer weiter ab. Nickel-Cadmium-Zellen sollten daher hin und wieder vollständig entladen werden. Auf diese Weise wird der "Memory-Effekt" vermieden und die Lebensdauer der Zelle bzw. Batterie verlängert. Bei Nickel-Metallhydrid-Batterien tritt dieser Effekt nicht auf, man kann sie folglich jederzeit problemlos entladen und wieder aufladen bzw. nachladen. Der Bleiakkumulator hat diesen Memory-Effekt nicht. Der Bleiakkumulator darf daher vor der Ladung nicht extra entladen werden. Jede Tiefentladung schadet dem Bleiakkumulator.

Mennige (Pb3O4)
Bleiverbindung aus zwei- und vierwertigen Bleioxiden (2 Pb0PbO2). Wird als Formationshilfe für positive Bleimassen verwendet.

Metallhydrid
Eine intermetallische Verbindung oder Legierung, in der Wasserstoff absorbiert worden ist; ebenfalls die negative Elektrode in einer Nickelhydrid-Batterie.

Minuspol
Pol eines Akkumulators, der mit den negativen Elektroden verbunden ist.

Mittelspannung
Die Spannung einer Batterie in der Mitte der Entladung (zwischen Entladebeginn und Endspannung).

Mittlere Entladespannung (Um)
Siehe Entladespannung, mittlere (Um).

Monoblockbatterie
Mehrzellige Batterie in einem Blockkasten. Siehe auch Batteriegehäuse. <TOP>

N

Nachladung
Ist das Volladen der Batterie aus beliebigem Ladezustand (z.B. hervorgerufen durch Selbstentladung)

Negative Elektrode
Siehe Elektrode, negative.

Nennkapazität
Die vom Hersteller definierte Kapazität in Ah unter definierten Entladebedingungen (Strom, Temperatur).

Nennspannung
Siehe Spannung, Nenn-.

Nennstromleistung
Entlade- oder Ladestrom in Ampere, ausgedrückt in Vielfachen der Nennkapazität, z. B.: C/10 Entladestrom für eine Batterie mit einer Nennleistung von 1.5 Ah bedeutet: Â in Vielfachen der Nennkapazität, z. B.: C/10 Entladestrom für eine Batterie mit einer Nennleistung von 1.5 Ah bedeutet: Ä 1.5 Ah/10 = 150 mAÄ (Die Kapazität einer Zelle ist nicht bei allen Entladungsraten die gleiche und erhöht sich gewöhnlich mit abnehmender Rate). Siehe auch Stundenleistung

Nickel Hydroxid
Aktive Masse an der positiven Elektrode der Nickel-Cadmium-Zelle. Siehe auch Nickel-Cadmium-Batterie.

Nickel-Cadmium-Batterie
Ein alkalischer Akkumulator, in dem die positive Masse überwiegend aus Nickel-Hydroxid besteht, die negative Masse überwiegend aus Cadmium.

Nickel-Eisen-Batterie
Ein alkalischer Akkumulator, in dem die positive Masse überwiegend aus Nickel-Hydroxid besteht, die negative Masse überwiegend aus Eisenverbindungen.

Nickel-Zink-Batterie
Ein begrenzt wiederaufladbarer alkalischer Akkumulator, in dem die positive Masse überwiegend aus Nickel-Hydroxid besteht, die negative Masse überwiegend aus Zink.

Nickelelektrode
Positive Elektrode in der Zink-Luft-Zelle.

Niederstromentladung
Entladung mit Stromfluss unter 0,1 C.

Niederstromladung
Ladung mit einer Stromstärke, die geringfügig höher ist als zum Ausgleich der Selbstentladungsverluste erforderlich.

NiMH
Nickel-Metallhydrid.

Notstrombatterie
Eine Batterie, die im Falle eines Stromausfalles ein Stromnetz für gewisse Zeit versorgen kann. Solche Batterien sind ständig an eine Konstantspannungsquelle zur Ladeerhaltung angeschlossen.

Notstrombetrieb
Klasse von Batterieanwendungen, bei denen die Batterie zur Stromversorgung bei einem Ausfall der Wechselstromversorgung von der Stromversorgungsgesellschaft benutzt wird.

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O

Offene Stromkreisspannung OCV
Open Circuit Voltage, engl. Leerlaufspannung.

Oxid (von Blei)
Siehe Bleioxid (Litharge).

Oxidation
Abgabe von Elektronen durch die aktive Masse der Zelle an den externen Stromkreis. Bei Entladung wird Cadmium bei der negativen Elektrode der Nickel-Cadmium-Zelle bzw. Bleischwamm bei der negativen Elektrode der Bleizelle oxidiert.

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P

Parallelschaltung
Bei der Parallelschaltung werden alle gleichnamigen Pole verbunden, was zu einer Erhöhung der Kapazität führt. Die Spannung bleibt bei der Parallelschaltung gleich.

Paste
Mischungen verschiedener Verbindungen (z.B. Bleioxid und Wasser, Schwefelsäure), die auf positive und negative Gitter von Bleibatterien gestrichen werden. Die Zutaten für die positive und negative Paste sind unterschiedlich. Die pastierten Platten werden anschließend im Curing Oven gereift. Siehe auch Masse, aktive. Siehe auch Curing.

Pastenkonsistenz
Ein Begriff, der physikalischen Eigenschaften wie Dichte und Plastizität der Paste beschreibt.

Pastieren
Einstreichen aktiver Pasten in Bleigitter.

Pickling

  1. Eintauchen einer positiven Bleiplatte in eine verdünnte Schwefelsäurelösung
  2. Ein Prozess, bei dem bestimmte Plattentypen nach dem Pastieren in Schwefelsäure getränkt werden. Das Tränken ergibt eine Schutzoberfläche, außerdem einen Vorrat an Sulfat, der bei der Gefässformierung und Tankformierung unterstützt.

Plateau
Siehe Spannungsplateau.

Platte
Eine Elektrode aus aktiver Masse und leitfähigem Träger.

Platte, negative
Siehe Elektrode, negative.

Platte, positive
Siehe Elektrode, positive.

Plattenblock
Wechselseitiger Zusammenbau von positiven und negativen Platten. Zur elektrischen Isolation der Platten untereinander wird eine Plattensorte (positiv oder negativ) mit einem Taschenseparator versehen.

Pluspol
Pol eines Akkumulators, der mit den positiven Elektroden verbunden ist.

Pol
Siehe Endpol

Polarität
Elektrischer Begriff, der das relative Ladungs- bzw. Spannungsverhältnis zwischen der positiven und negativen Elektrode.

Polaritätsumkehr
Siehe Zellenumpolung.

Polbrücke
Siehe Verbinder.

Poren
Hohlräume in einer aktiven Batteriemasse.

Positive Elektrode
Siehe Elektrode, positive.

Primärzelle
Zelle, die nur ein einziges Mal benutzt und danach entsorgt wird. Eine solche Zelle kann durch Einspeisung von Strom nicht in den ursprünglichen Ladezustand zurückgeführt werden. Sowohl Kohle-Zink- als auch alkalische Zellen sind Primärzellen.

Prismatische Zelle
Unterscheidet sich in der äusseren Form zur Rundzelle. Prismatische Zellen haben eine Quaderform und sind dadurch sehr flach.

Pufferbatterie
Ein Akkumulator im Stromkreis einer Gleichstromversorgung zur Vermeidung der Wirkung von Leistungsschwankungen der Stromquelle.

Pufferladung
Lademethode für Notstrombatterien, bei der mit einem sehr geringen Ladestrom gearbeitet wird. Die Notstrombatterie wird dauergeladen, so dass eventueller Kapazitätsverlust ausgeglichen wird. Die Batterie ist während der gesamten Betriebsdauer zu 100 % aufgeladen.

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Q

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R

Rahmen
Die verstärkten Außenteile eines Batteriegitters.

Reaktion, reversible
Chemische Reaktion, die sowohl in Oxidations- als auch in Reduktionsrichtung geführt werden kann. Die Reversibilität der Zellreaktion ist Voraussetzung für das Betreiben einer Sekundärbatterie (z.B. Laden oder Entladen einer Sekundärbatterie).

Reduktion
Elektronengewinn. Dieser Begriff bezeichnet bei einer Zelle den Elektronenstrom zu den aktiven Massen. Während der Entladung wird NiOOH (geladene positive Masse von Nickel-Cadmium bzw. NiMH-Akkus) oder Bleidioxid an der positiven Platte auf einen niedrigeren Oxidationszustand (zu Ni(OH)2 oder PbSO4) reduziert.

Reifen
Siehe Curing (Reifung). Rekonditionierung
Entladung mit kleinem Strom (z.B. I100) und Wiederaufladung mit ca. 30% Überladung. Die Prozedur kann bei Bedarf wiederholt werden.

Restkapazität
Nach Entladung verbleibende Kapazität.

Restladung
Volladung aus undefiniertem Ladezustand.

Reversible Reaktion
Siehe Reaktion, reversible.

Reversibler Ausfall
Siehe Ausfall, reversibler.

Rückschaltung, temperaturabhängige
Methode zum Umschalten des Ladestroms einer Batterie von Schnellstladestrom auf Erhaltungsladestrom durch eine Steuerschaltung im Ladegerät, die auf die Batterietemperatur anspricht.

Rüttelfest
Durch konstruktive Massnahmen in der Batterie kann eine Batterie rüttelfest gemacht werden (Plattensatzfixierung).

Rüttelfestigkeit
Die Kraft, die bei einem Stoss auf die Batterie einwirkt, errechnet sich aus der Eigenmasse der Batterie multipliziert mit dem Beschleunigungsfaktor "g".

Rundzelle
Runde Zelle, im Gegensatz zur prismatischen Zelle.

Russ
Feines Kohlepulver, wird als Zuschlagsstoff für negative Bleimassen verwendet. Anteil weniger als 0,5%.

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S

Sauerstoffentwicklung
Gasförmiger Sauerstoff wird infolge Elektrolyse von Wasser dann entwickelt, wenn eine in Ladung begriffene Batterie eine bestimmte Spannung erreicht. Siehe auch Gasen.

Sauerstoffrekombination
Elektrochemischer Vorgang, bei dem Sauerstoff an der negativen Elektrode unter Bildung von Wasser reduziert wird.

Säuredichte
Durch das Messen der Säuredichte in kg/l lässt sich der Ladezustand einer Autobatterie ermitteln. Dazu benötigt man einen Säureheber. Es gelten folgende Kennzahlen: Säuredichte 1,28 kg/l: Batterie vollgeladen. Säuredichte 1,20 kg/l: Batterie halbvoll geladen. Säuredichte 1,10 kg/l: Batterie entladen.

Säurefüllstandanzeiger
Ein Bauteil zur Visualisierung des Elektrolytniveaus in einer Zelle.

Säureschichtung
Durch Aufladen einer Blei-Säure-Zelle wird in den Platten Säure mit hoher Dichte produziert, die auf den Zelleboden sinkt. Wird diese Säure nicht durch Erhöhung der Ladespannung (durchgasen der B.), rütteln bzw. Elektrolytumwälzung durchgemischt kommt es zu bleibenden Schädigung der Batterie. Betrifft eher Batterien im Zyklenbetrieb.

Schlacke
Die Schicht aus verschiedenen Oxiden und Verunreinigungsstoffen, die sich auf der Oberfläche von Metallschmelze bildet.

Schlamm

  1. Abfall von Batteriepaste beim Pastieren.
  2. Abgearbeitete positive Masse beim Alterungsprozess.

Siehe auch Abschlammen.

Schnellladung
Ladung mit maximalem Ladestrom bis zum Erreichen eines Abschaltkriteriums (z.B. Temperatur, Spannung). Betrifft eine Klasse von speziell ausgelegten Nickel-Cadmium-Zellen, die oft in drei bis fünf Stunden vollgeladen werden können.

Schnellstladung
Laden, bei dem Batterien mit einem Vielfachen des Batterienennstromes geladen werden, um die Ladezeit zu verkürzen. Betrifft nur eine Klasse von Nickel-Cadmium-Zellen, die speziell für schnelles Nachladen ausgelegt sind. Bei geeigneter Wahl von Zelle und Ladegerät ist volles Nachladen in weit weniger als einer Stunde möglich. Der Ladestrom kann in Überladungen nicht ohne Beschädigung der Zelle gehalten werden. Erforderlich ist eine Zelle, die für Hochstromladen ausgelegt ist und ein Ladegerät, das so lange hohe Stromstärken liefert bis die Zelle ungefähr vollgeladen ist und anschliessend auf eine Erhaltungsstromstärke umschaltet.

Schwund
Siehe Fading.

Sekundärbatterie
Wiederaufladbare Batterie. Siehe auch Akkumulatoren.

Sekundäre Zelle
Siehe Zelle, sekundäre.

Selbstentladung
Die Selbstentladung ist ein temperaturabhängiger, ständiger, chemischer Reaktionsprozess an den Elektroden der Zelle oder der Batterie, ohne Anschluss an einen Verbraucher.

Separation
Durch einen Separator, der zwischen positiver und negativer Elektrode angebracht wird, werden die Elektroden elektrisch voneinander isoliert.

Separator
Bauteil zur physikalischen Trennung und elektrischen Isolierung zwischen Elektroden entgegengesetzter Polarität. In bestimmten Fällen kann der Separator auch zum Absorbieren von überschüssigem Elektrolyt benutzt werden (Mikroglasvlies, AGM). I.A. besteht der Separator für saure Elektrolyten aus einer porösen PP/PE-Folie, für alkalische Systeme aus PP/PE-Vliesen.

Serienschaltung
Verschalten des Pluspols einer Zelle/Batterie mit dem Minuspol der nächsten Zelle/Batterie. Hierdurch wird die Spannung des Batterieverbundes, bei konstanter Kapazität, erhöht.

Sicherheitsentlüftung
Wieder verschliessbare Entlüftung, die abnormalen Gasdruck infolge von Missbrauch abbaut.

Silber-Cadmium-Batterie
Ein alkalischer Akkumulator, bei dem die positive Masse überwiegend aus Silberoxid besteht, die negative Masse überwiegend aus Cadmium.

Silber-Zink-Batterie
Ein alkalischer Akkumulator, bei dem die positive Masse überwiegend aus Silber besteht, die negative Masse überwiegend aus Zink.

Sinterplatte
Eine Platte eines alkalischen Akkumulators, deren Träger durch Sintermetallpulver gebildet wird und die aktive Masse enthält.

Spannung, Nenn-
Mittlere Spannung an der Batterie während der Entladung mit einer niedrigen Stromstärke. Der Wert wird vom Hersteller auf dem Akkumulator angegeben (z.B. Ni/Cd = 1,2 V pro Zelle).

Spannungs- und temperaturabhängige Abschaltung (VTCO)
Siehe Abschaltung, spannungs- und temperaturabhängige (VTCO).

Spannungsabfall
Wird ein Widerstand innerhalb eines geschlossenen Stromkreises von einem Strom durchflossen, so tritt an ihm ein Spannungsverlust auf, der sogenannte Spannungsabfall.

Spannungsplateau
Längerer Zeitraum mit sehr langsam abnehmender Spannung, charakteristisch für viele Entladungen bei geschlossenen Cadmium-Zellen und geschlossenen Bleizellen. Das Plateau erstreckt sich in der Regel von dem ersten Spannungsabfall bei Entladebeginn bis zu dem "Knie" der Kurve, ab dem die Zelle eine schnell sinkende Spannung bei Entladungsende zeigt.

Spannungssack


Speicherbatterie
Siehe Sekundärbatterie.

Standardkapazität
Siehe Kapazität, Nenn-.

Standardladung
Ladestrom, der unbegrenzt lange gehalten werden kann, ohne dass speziell